Warum von der Initiative «Stopp Prämienschock» nur Reiche profitieren

Die SVP will mit ihrer Prämienschock-Initiative den Steuerabzug an die Prämienkosten anpassen. Was nach einer verlockenden Idee klingt, entpuppt sich jedoch als Bschiss. Von dieser Vorlage profitieren nämlich vor allem die Reichsten im Kanton Zürich. Der Mittelstand geht dabei praktisch leer aus. Die neuen Steuersubventionen für die Topverdienenden würden zu Steuerausfällen in der Höhe von 160 Millionen Franken für den Kanton und die Gemeinden führen. Den Preis dafür zahlen wir alle. Eine breite Allianz aus Mitte, GLP, EVP, Grüne, AL und SP sagt klar NEIN zu diesem Prämienschock-Bschiss.

Die steigenden Prämienkosten belasten immer mehr Mittelstand-Haushalte. Die Initiative setzt aber genau am falschen Ort an: Denn wer viel verdient, spart mit einem Steuerabzug deutlich mehr Steuern als jemand mit wenig Einkommen. Ein Anwalt mit einem Lohn von300’000 Franken pro Jahr würde mehr als fünfmal stärker profitieren als eine KV-Lernende im dritten Lehrjahr, obwohl beide gleich hohe Prämien zahlen.

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