Worum geht es?
Die Krankenkassen-Prämien steigen fast jedes Jahr.
Nun wirbt die SVP für die Prämienschock-Initiative:
Die SVP will den Steuer-Abzug an die Prämien-Kosten anpassen.
Das heisst: Werden die Prämien-Kosten teurer,
kann man mehr Geld von den Steuern abziehen.
Die Idee klingt verlockend.
Sie ist aber ein Beschiss!
Im Kanton Zürich würde es vor allem den Reichen helfen:
Sie hätten tiefere Steuern.
Den weniger reichen Menschen bringt es nicht viel:
Die meisten könnten nur wenig Geld sparen.
Doch Kanton und Gemeinden
würden weniger Geld von den Steuern einnehmen:
Jedes Jahr würden 160 Millionen Franken fehlen.
Das wäre schlecht für alle:
Dann ist zu wenig Geld da für Schulen, Strassen, Kultur und mehr.
Nur die Reichen haben einen Vorteil
Ja, die steigenden Krankenkassen-Prämien sind ein Problem.
Aber die Initiative ist die falsche Lösung:
Denn nur wer viel verdient, würde viel sparen.
Wer wenig verdient, hat vom Steuer-Abzug fast nichts.
Ein Beispiel:
Eine KV-Lernende und ein Anwalt haben die gleiche Krankenkassen-Prämie.
Die KV-Lernende verdient 20-Tausend Franken pro Jahr.
Der Anwalt verdient 300-Tausend Franken pro Jahr.
Der Anwalt könnte mehr Geld von den Steuern abziehen: Nämlich 5 Mal mehr als die KV-Lernende!